Dienstag, 26. februar 2008
So heute war es mal wieder der große kontrast zu gestern! heute haben die Fische wieder ein mal den Hai gejagt!

1. ich bekam AQos in die Hand und mein Gegner AKos. Der flop zeigte JQ2 mit einem möglichen flush draw. Da ich als erster dran war wettete ich hoch rein. Mein Gegner callte. auf dem turn dann der mögliche flush. Ich wettete den selben Betrag um meinen Gegner anzutesten. Er callte wieder nur, hatte also wahrscheinlich keinen flush. auf dem River dann der K für meinen Gegner. Ich hatte fast nichts mehr und verlor natürlich, obwohl ich bis zum river alles richtig gemacht hatte.
Was veranlasst jmd so etwas zu bezahlen??

2. Genau eine Hand später hatte ich JJ und ging all-in. Der selbe Gegner dachte wohl ich wäre TILT vllt war er auch einfach nur dumm. Denn er callte mich mit A2os. Wer macht sowas?
Naja jeden falls kam dann das board mit  2A598 und ich verlor an diesem Tisch zum zweiten Mal. Ich schloss den Tisch und machte nur noch an dreien weiter. Im Laufe des abends ging dann noch ein 2. Tisch von mir Pleite und ich war gefrustet.

3. Dabei hatte alles so gut angefangen. Ich bekam AA und wettete den 4,5 BB. Ein Gegner mit KJos callte. Das borad zeigte dan J8796. Sehr gefährlich, weil hier eine Straße sein könnte. Da ich als erste dran war wettete ich in jeder Runde etwas mehr. Mein gegner mit lediglich overpair callte immer weiter. Tja das war dann sein Verlust.

Dennoch überwiegten gestern abend mehr die Verluste als die Gewinne!
von Marvin Gerste veröffentlicht in: Tagebuch
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Sonntag, 24. februar 2008
Ich bin froh. Nach langer Pechsträhne und sicherlich nicht dem besten Pokerspiel endlich ein kleiner Lichtblick. Diesen Tag beende ich mit einem Plus in meiner Bankroll. Das habe ich aber weniger dem Glück zu verdanken als meiner tighten Spielweise. Dafür habe ich 3 Beispiele:

1. Heute Mittag bekam ich KK als Starthand. Mein raise auf den 4fachen Big Blind schreckte einen Spieler mit 44 nicht ab. naja die Fische eben. Dann kam auf dem Board 888. Ich dachte mir super, ein Full house. Mein Gegner ging all-in und obwohl ich ihn nicht kannte und auch an AA oder die letzte 4 im Blatt gedacht hatte, kam mein call sehr schnell. Ergebnis, er war fast pleite und ich hatte ordentlich gewonnen.

Als ich heute abend nach Hause kam setzte ich mich noch mal für eine Stunde an die Pokertische. Wieder 4 Stück im niedrigsten No Limit.

2. An einem Tisch war ein Spieler der ständig versuchte die Blinds zu stehlen, wenn alle andere nur limpen wollten. Das erkannte ich auch daran das er immer wieder die selbe Wette dafür benutzte. Nun, ich bekam KK auf die Hand und limpte zunächst nur, weil ich wusste das dieser Spieler nach mir dran ist und wieder raisen würde. Er tat es auch, worauf hin ich ihn noch mals raisde. Er ging mit! Auf dem flop lagen nun 4JK unterschiedlicher Farbe. ich checkde zunächst und mein gegner auch. Auf dem Turn dann eine 2. Wir beide checkden ein weiteres mal. Auf dem River dann der vierte König. Ich checkde wieder un mein Gegner wettet sehr hoch um mich bluffen zu wollen. Naja ich raiste ihn wieder und er callte. Ein sehr schöner Pot.

3. Am selben Tisch gab es einen anderen Spieler. Er war relativ tight und wettete stark wenn er was getroffen hat. Nun hatte mich dieser Spieler zwei mal slow gespielt so das ich nach einem bet leider folden musste. Dann bekam ich JJ auf die Hand. Da ich mich preflop absichern wollte wettete ich den 5fachen BB. Leider bzw zum Glück callte mich dieser tighte Spieler mit ATos. Auf dem flop lagen dann 28A und ich ging mit meinem wenigen Geld all in in der Hoffnung ihn vertreiben zu können. Aber wollte nicht mit seinem Ass-Paar folden und callde. Auf dem Turn dann der dritte Bube und auf dem River noch eine 8 zum Full House. Nach diesen guten Hände verließ ich aufgrund von Konzentrationsschwäche dann den Tisch und bin froh wieder etwas anderes als ein Minus auf in meiner Bilanz sehen zu können.
von Marvin Gerste veröffentlicht in: Tagebuch
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Sonntag, 24. februar 2008
Bis gestern habe ich  seid über 3 Wochen nur Limit Holdem Poker gespielt. Ich war in dem Glauben, man wäre dort sicherer, weil die Schwankungen nicht so groß ausfallen. Falsch gedacht!
Es ist so das sich dort wieder viel zu viele Fische rumtreiben und sie einen alle zusammen den letzten Nerv rauben können. Zudem unterliegt man oft der Verlockung zu sehen was der andere hat. Denn wenn ich nur calle weiß ich ja wie viel ich riskieren muss um die Hand des anderen zu sehen. Oft mals wird dort mit den berühmten second best hands gewonnen, was eine dazu verleitet immer mit zu gehen.
Sollte man dann doch mal AA auf der Hand haben, dann vertreibt das raise auf den doppelten Big Blind niemanden mehr und es gewinnt am Ende meistens ein Fish mit two pair oder ähnlichem.
Deswegen bin ich jetzt wieder auf No Limit Poker umgestiegen. Ja hier ist das Risiko größer, aber man kann viel besser bluffen und den Wetteinsatz nun mal selber bestimmen.
Eine Erfharung die ich auch gemacht habe und das ist der Vorteil gegenüber einem herkömlichen Kasino ist, dass man mehrere tische gleichzeitig betreiben kann (
Vorsicht nichts für Anfänger oder Menschen mit Konzentrationsschwäche bzw. Lustlosigkeit am Tisch)
Der Vorteil liegt klar auf der Hand. Man spielt wesentlich mehr Blätter, bekommt dadurch in einem kürzeren zeitraum mehr spielbare Hände und das rake back steigt auch schneller. Natürlich sollte man dann 1 oder zwei Limits runter gehen um mehrere Tische gleichzeitig spielen zu können.
So bin ich jetzt bei PartyPoker im niedrigsten No Limit bereich anzutreffen und versuche dort mein Glück. D.h. 4 Tische gleichzeit ud mal sehen wie das dann so läuft. Was genau passiert schreibe ich euch dann hier rein. Sicherlich auch mit Beispielen und ein paar Screenshots!

MfG Marvin
von Marvin Gerste veröffentlicht in: Tagebuch
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Sonntag, 24. februar 2008


Mein Name ist Marvin Gerste und ich spiele nun schon das dritte Jahr intensiv Poker. Kennen gelernt habe ich Poker durch die zahlreichen Fernsehsendungen. Geweckt von dem Interesse Geld auf eine völlig ungewohnte Art und Weise verdienen zu können habe ich mich näher mit der Materie beschäftigt.
Bevor ich angefangen habe mit Echtgeld zu spielen, habe ich mir erst ein Mal ein paar Kenntnisse angeeignet, Pokerchips + Karten besorgt und nebenbei ein paar Freunde mit in den Bann gezogen. (Zumindest zeitweise)
Jedenfalls habe ich mich dann Ende 2005 bei PartyPoker angemeldet. Dort habe ich auch erst ein halbes Jahr mit Spielgeld trainiert. Seid dem gibt es viele up´s and down´s!
Aber das Pokerfieber hat mich dennoch nicht losgelassen. Auch wenn ich noch kein Highstake Player bin, so möchte ich euch, wenn möglich täglich, von meinen Erfahrungen berichten. Sie sollen helfen das Pokerspiel, Die Wahrscheinlichkeiten und die Psyche des Pokerspiels besser zu verstehen und ich hoffe das jmd sie gebrauchen kann.

Mich selbst würde ich als tight-aggressiven Player bezeichnen. Das heißt ich spiele weniger als 30 % meiner Hände. Sollte ich eine gute Hand haben so wette ich diese aggressiv durch. In den Händen wo ich nicht dabei bin, beobachte ich das Verhalten meiner Gegner. Vorteil an dieser Spielweise ist das eingrenzen des Risikos. Nachteil, ich werde schnell herausgeblufft wenn ich nichts habe.
Allerdings besitze ich schon den Mut selber zu bluffen um so einige pots zu stehlen. Ohne gelegentliches bluffen wäre Poker auch nicht so profitabel.

So das solls zu meiner Vorstellung gewesen sein. Neben den Tagebucheinträgen werde ich auch noch Erfahrungen in verschiedenen Bereichen bei PartyPoker veröffentlichen!

MfG Marvin
von Marvin Gerste veröffentlicht in: Tagebuch
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